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Geschrieben von: Roger
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(CD: Rhino/Warner, 2007)
Es ist 1966/1967 und die friedliche Hippie-Bewegung schwappt auf grössere Teile Kaliforniens und der ganzen Welt über. Während dessen gründet der Filmstudent Jim Morrison mit Manzarek (keys), Densmore (drums) und Krieger (guit.) in L.A. die Doors. Mit diesem Debut-Album vom Januar 1967 erobern sie die Welt im Sturm. Die Band ist alles andere als eine fröhliche Flower Power Band. Ihr Sound ist hart, düster, energisch und sexy. Sie bedienen sich mit Elementen von Blues, Rock, Chanson, Europäischem Kunstlied und Beatnik-Poesie. Jedes der 11 Songs auf dem Album ist ein Knüller. Neben den allseits bekannten "Break On Through" und "Light My Fire" ist sicherlich "The End" ein Höhepunkt, in dem der Tod als grosses Abenteuer besungen wird. "Father, I want to kill you. Mother, I want to..." -- das "...fuck you, baby, all night long!", das Morrison bei den Aufnahmen schreit, muss Produzent Paul Rothchild auf Weisung der Plattenfirma heraus schneiden. "The Crystal Ship" andererseits wirkt sehr beruhigend und zeigt die Doors von ihrer schönsten, verträumtesten Art. Hut ab auch vor den Musikern, die grossartiges Leisten. Neben Jim, der vorallem für die oft nicht allzu leicht verständlichen Texte, exzessive Bühnenshow und Schlagzeilen sorgt, sind es vorallem Krieger, Densmore und Manzarek, die den typischen, unvergleichlichen Doors-Sound erzeugen.
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